Gender Monitoring am KIT
Der jährliche Gender-Monitoring-Bericht beschreibt den aktuellen Stand der Frauenanteile auf Ebene der Leitungspositionen und Gremien, beim wissenschaftlichen und wissenschaftsunterstützenden Personal sowie bei den Studierenden. Weiterhin wird die Entwicklung der Frauenanteile in Hinblick auf die gesetzten Ziele im Rahmen des aktuellen Chancengleichheitsplans dargestellt.
Der Chancengleichheitsplan enthält eine Bestandsaufnahme und eine beschreibende Auswertung der Beschäftigtenstruktur des KIT und konkrete Zielvorgaben sowie Maßnahmen für die Erhöhung der Frauenanteile und die Erreichung von Chancengleichheit. Dabei wird neben der Gesamtsituation des KIT auch die jeweils Bereichs- und fachspezifische Chancengleichheitssituation in den Blick genommen. Der Chancengleichheitsplan ist nach § 16 Abs. 5 KITG Teil des Struktur- und Entwicklungsplans des KIT und hat eine Geltungsdauer von fünf Jahren. Im Zwischenbericht zum Chancengleichheitsplan stellt das KIT den Stand der Erfüllung der festgelegten Ziel- und Zeitvorgaben fest.
Zweck des Gender Monitoring am KIT ist es, als Berichts- und Steuerungsinstrument neben einer faktenbasierten Darstellung der Chancengleichheitssituation die Verwirklichung der Chancengleichheitsziele sowie die Umsetzung von Chancengleichheitsmaßnahmen zu fokussieren.
Die jährlichen Gender-Monitoring-Daten werden dem Präsidium des KIT, den Chancengleichheitsbeauftragten, dem KIT-Senat, der KIT-Senatskommission für Chancengleichheit und Diversität sowie dem Aufsichtsrat zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gender Monitoring versteht sich als Serviceangebot für die Leitung des KIT sowie für wissenschaftliche und wissenschaftsunterstützende Einrichtungen.


(entspricht dem Gender-Monitoring-Bericht 2024)
Download
Daten 2025: Das Wichtigste in Kürze
Geschlechterverhältnis in den Qualifikations- und Karrierestufen
Die Grafik stellt das Geschlechterverhältnis in den einzelnen Qualifikations- und Karrierestufen dar. Im Jahr 2025 stieg der Frauenanteil unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst ausgehend vom Masterabschluss mit 31% auf 34% bei der Gruppe der Professor/innen unter 50 Jahren an. Dies zeigt die Erfolge der verstärkten Rekrutierung von Frauen auf allen Karrierestufen.
Berufungsverfahren
Bei der Betrachtung der Berufungsverfahren zur Besetzung einer Professur zeigt sich im Jahr 2025 eine deutliche Steigerung der Frauenanteile von Etappe zu Etappe. Während der Anteil der Bewerbungen von Frauen bei 22% lag, gingen 44% der Ruferteilungen an Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Anteil unter Listenplatzierungen um 6 Prozentpunkte, der Anteil unter den Ruferteilung um weitere 3 Prozentpunkte gesteigert.
Gremien und Leitungspositionen
Der Frauenanteil bei den Präsidiumsmitgliedern liegt im Jahr 2025 bei 20%. Bei den Bereichsleitungen ergibt sich zum Stichtag des Gender-Monitoring-Berichts aufrund einer Vakanz ein Frauenanteil von 25%. Aktuell liegt der Frauenanteil hier inzwischen bei 20%. Im KIT-Senat sind 26% der Mitglieder Frauen. Der Frauenanteil bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates KIT beträgt 45%. Bei den Leitungen der Dienstleistungseinheiten, Stabsstellen und zentralen wiss. Einrichtungen liegt der Frauenanteil in 2025 bei 47%.
Personal
Der Frauenanteil bei den Professuren* am KIT lag im Jahr 2025 bei 21% und ist damit im Vergleich zur Ausgangslage der aktuellen Chancengleichheitsplans 2022-2026 um 7 Prozentpunkte gestiegen. Beim wissenschaftlichen Personal lag der Frauenanteil in 2023 bei 31% und beim wissenschaftsunterstützenden Personal aus Verwaltung, Technik und Bibliothek bei 54%. Im Jahr 2025 erreichte der Frauenanteil bei den Auszubildenden mit 44% einen neuen Spitzenwert.
* Ohne Vertretungsprofessuren.
Positive Entwicklung für das KIT beim CEWS-Ranking nach Gleichstellungsaspekten
Im aktuellen „CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2025“ setzte sich der positive Trend der Vorjahre fort: Das KIT stieg in der Gesamtschau von 101 Universitäten in die Ranggruppe 4 von insgesamt 12 Ranggruppen auf. Beim vergangenen Ranking 2023 war das KIT in Ranggruppe 6 vertreten, zwei Jahre da-vor in 2021 noch in Ranggruppe 8. Newsmeldung des KIT vom 10.07.2025 zu den Ergebnissen des CEWS Hochschulranking.
